Optimisten


Der Optimist wurde von dem amerikanischen Konstrukteur Clarky Mills entworfen, von dem dänischen Architekten A. Damgard standardisiert und mit dem jetzt üblichen Rigg versehen. Als Klassenzeichen dient das O mit einem kleinen senkrechten Strich. Das Boot ist auf dem Dach eines Mittelklassewagens bequem zu transportieren, häufig sind auch Transportanhänger mit bis zu 12 Optis zu sehen, welche für gesamte Vereinsmannschaften unterwegs sind.

Ein Optimist ist 2,30 m lang, 1,13 m breit, wiegt in der Regel rund 35 Kilo (Rumpf) und besitzt ein sogenanntes Sprietsegel mit einer Segelfläche von 3,5 m². Die höchste Geschwindigkeit beträgt ca. 4 Knoten. Die Bootsklasse der Optimisten ist mit rund 500.000 Booten die größte weltweit, allein in Deutschland haben viele tausend Kinder im Opti das Segeln gelernt und auf Regatten ihr Können bewiesen.

Optimisten sind ideale Boote für den Einstieg in den Segelsport in jungen Jahren. Form, Ausstattung und die Segeleigenschaften bringen ein hohes Maß an Sicherheit - der Optimist kann zwar kentern, ist aber unsinkbar. Normalerweise wird der Opti von einer Person gesteuert, manchmal aber auch zu zweit.